Weswese – Stimmen aus einer anderen Dimension

„Ich glaube nur das, was ich sehe.“ Haben Sie diesen Satz auch schon einmal gehört? Gibt es wirklich nur das Offensichtliche, oder gibt es auch eine unseren menschlichen Sinnen weitgehend verborgene Welt? Was, wenn es noch weitere Sinne gibt, die von der modernen Wissenschaft noch nicht entdeckt worden sind, die uns aber intuitiv seit Jahrtausenden bekannt sind? Im Folgenden soll das Phänomen der Weswese näher betrachtet und einige neurophysiologischen Mechanismen dargestellt werden, darunter auch wissenschaftlich unkonventionelle Erklärungsansätze.

Sie befinden sich in Ihrem Wohnzimmer und genießen die Stille. Ihre Familie und die ganze Nachbarschaft sind bereits im Tiefschlaf. Das Fenster ist leicht gekippt, eine Brise kalter Luft weht herein. Sie sind tief in Gedanken versunken, scheinbar ganz allein. Doch wenn Sie ihr Radio einschalten oder über Ihr Handy auf das Internet zugreifen, empfangen Sie plötzlich wie aus dem Nichts etwas, was vorher nicht dagewesen zu sein scheint – eine Stimme, Musik oder auch Bilder, wie aus einer anderen Dimension. Ihre Erfahrung und Ihr Allgemeinwissen helfen Ihnen dabei, den Vorgang zu verstehen – Sie haben zahlreiche Dokumentationen zu elektromagnetischen Wellen gesehen, viel darüber gelesen und gehört. Der Raum, in dem Sie sich befinden, ist voll davon, und nur wenn Sie die entsprechenden Werkzeuge und technischen Hilfsmittel besitzen, sind Sie in der Lage, sie zu empfangen und in eine für Sie verständliche Form zu transformieren.

Ich glaube nur, was ich sehe – eine überholte Haltung

Der Mensch ist so konzipiert, dass er sich im Normalfall in seinem Umfeld sehr gut zurechtfindet. Die Schöpfungsgesetze und der Rahmen, den sie für den Menschen setzen, bilden praktisch ein Schutzschild, welches uns vor sensorischen Informationen aus uns fremden Dimensionen schützt. Der Homo sapienskann nur in einem bestimmten, sehr beschränkten Bereich hören, sehen und wahrnehmen. Die Wissenschaft geht heute von ca. 20 Sinneswahrnehmungen aus. Neben den allgemein bekannten fünf Sinnen verfügt der Mensch zum Beispiel über einen Temperatursinn, einen Gleichgewichtssinn, Schmerzempfindung und einiges mehr. Tiere können andere, dem Menschen überhaupt nicht bekannte Sinne haben, so zum Beispiel einen für die Wahrnehmung des Erdmagnetfeldes, wie er bei Vögeln zu finden ist. Die Haltung, nur das zu glauben, was wir sehen können, hat die Wissenschaft daher schon längst verworfen. Das unseren menschlichen Sinnen weitgehend Verborgene ist eine eigene Welt für sich und genauso faszinierend wie beängstigend.

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